Über uns

Das VIA NOVA Netzwerk

Diese Website ist Teil eines Ganzen – des VIA NOVA Netzwerkes. Dieses Netzwerk, welches sich insbesondere mit der Kunst der Er- und Beziehung auseinandersetzt, wurde im Jahre 2001 von Marion Thiel gegründet.

Der lateinische Name Via Nova „Neuer Weg“ zeigt die Bereitschaft an, sich mit mehr als nur den eigenen Wegen und Erkenntnissen auseinanderzusetzen.
Das Verstehen und Begleiten anderer Menschen setzt nicht nur Fachlichkeit voraus, sondern im Wesentlichen Resonanzfähigkeit, Seelentiefe und Mitmenschlichkeit. Im pädagogischen Bereich tragen professionelles Handeln, Herzlichkeit, aber auch die Absicht, das Wesentliche zu erkennen und zu achten, zum Erfolg der VIA NOVA bei.

Marion Thiel (Dipl. Soz. Päd. / Sozialarbeiterin, Betriebswirtin und Sinnstifterin) suchte nach einer Möglichkeit, Kindern, Jugendlichen und Eltern einen Ort / Raum zu schaffen, an dem sie gesehen werden, ihr Handeln verstanden wird und gemeinsame Wege für die Entwicklung ihrer eigenen Potentiale möglich sind.
Diese Räume sind im Lauf der Zeit im Rahmen der stationären und ambulanten Jugendhilfe, der aufsuchenden Familienarbeit, aber auch sozialen Trainingskursen, sowie Ersatzbeschulung, der Akademie für Künste der Be- und Erziehung und dem nun auch in Kiel vertretenen Beratungsbüro „SchrittWeise“ entstanden.

Die VIA NOVA besteht aus einem Team von 140 MitarbeiterInnen und arbeitet mit einem multiprofessionelles Team von HeilpädagogInnen, ErzieherInnen, LerntherapeutInnen, TherapeutInnen, SozialpädagogInnen, LehrerInnen, HandwerkerInnen und HauswirtschafterInnen.
Das Büro in Kiel bietet ein umfassendes Beratungs- und Coaching Angebot für Privatpersonen und Institutionen, sowie ein spezielles Angebot für Behörden und Justiz.

Jedes Wesen ist einzigartig. Wir wollen, dass die, die zu uns kommen, ihren Platz in diesem Leben finden. Mit Menschlichkeit, Freude, Achtung und Respekt vermitteln wir Bewährtes und entwickeln neue Wege für und mit den Menschen.

Marion Thiel & das VIA NOVA Team

Unsere Unternehmensethik

„Alle Menschen sind gleichwertig und gleichberechtigt. Die Würde des Menschen ist unantastbar.“

Wir haben alle das gleiche Recht auf ein selbst gestaltetes Leben. Für uns bedeutet das den Anspruch auf die Freiheit, unser Leben selbst zu bestimmen.
Wir wissen, dass der Schlüssel zu unserer Selbstbestimmung im Zugang zu unserem Innern liegt, zu unserem wahren Selbst, denn dort liegt all unser Potential.
Wir werden die Menschen, die zu uns kommen, liebevoll und mit Achtung auf ihrem Weg zu sich selbst begleiten. Wir unterstützen die Vielfältigkeit unserer sozialen Gemeinschaft.

SchrittWeise, so geht’s!

Das sind wir

Wir sind Menschen, die seit vielen Jahren miteinander in Beziehung stehen um mit „kleinen“ und „großen“ Menschen neue Wege zu gehen. Wir begleiten eine Zeit lang deren Lebenswege, indem wir auch mit ihnen in Beziehung gehen und mit ihnen gemeinsam in einen Veränderungsprozess einsteigen. Lange Zeit haben wir als
VIA NOVA Kinder-Eltern-Jugendhilfe im Rahmen von stationären und ambulanten Hilfen Erfahrungen sammeln dürfen und Erkenntnisse gewinnen können (und tun es weiterhin).

Wir haben erfahren, dass gute Fachkenntnisse aus der (Sozial-) Pädagogik, aus der Heilpädagogik, aus der Psychologie usw. sehr hilfreich sind im Umgang und im Zusammenleben mit Menschen, die leidvolle Erlebnisse gehabt haben, die misshandelt wurden und traumatisiert sind. Dementsprechend sind wir fachlich fundiert und bilden uns fortlaufend weiter.

Doch wir erfahren auch, dass wir mehr benötigen als das, damit es zu einem Veränderungs- bzw. Entwicklungsprozess kommen kann. Es geht ja um einen gemeinsamen Prozess, in den sich der Mensch oder die Menschen, die zu uns kommen, mit uns begeben. Auch wenn wir wollten, dass wir uns außerhalb befinden und „nur“ erziehen, „nur“ beraten oder coachen, es funktioniert nicht! Wir sind immer mittendrin im Geschehen, Bestandteil des Prozesses, also in Resonanz!

Wir müssen also zunächst in die Beziehung zu uns selbst eintauchen, zu uns selbst in Resonanz gehen. Ist doch selbstverständlich, sagen Sie? Das haben wir doch in unserer Ausbildung gelernt, das kann man von Fachleuten erwarten, dass sie sich selbst reflektieren. Gewiss, Selbstreflexion ist die Voraussetzung für die Ich-Wahrnehmung und die wiederum ist Voraussetzung für das Gelingen eines (gemeinsamen) Entwicklungsprozesses.

Je besser ich mich selbst kenne, je mehr ich um meine eigenen Verletzungen weiß, auch um die wohlbehüteten, verschütteten, desto besser kann ich in Beziehung gehen. Je entwickelter mein Ich-Bewusstsein, desto eher erkenne ich die Möglichkeit der Übertragung und Gegenübertragung innerhalb von Beziehungen – und meinen Anteil daran. Der oben benannte Veränderungsprozeß, in dem ich mich mit einem zu betreuenden Menschen, einem /einer Klienten/in befinde, kann demnach für mich ebenfalls sehr schmerzhaft werden.

Wir befinden uns also auf Augenhöhe mit den Menschen, mit denen wir arbeiten. Wir haben hohen Respekt vor ihrem Mut, sich auf einen vielleicht langen, schwierigen und meist schmerzvollen Weg mit uns zu machen. Genauso, wie wir respektieren, wenn jemand nicht weiter gehen will oder allein weiter gehen will. Wir achten die Selbstbestimmtheit und das jeweilige Schicksal.

Die Menschen, die zu uns kommen, suchen Hilfe und erwarten natürlich zu Recht, dass wir die gemeinsame Arbeit nicht nur als Selbsterfahrungsmöglichkeit für uns nutzen, sondern dass wir zu professioneller Distanz fähig sind. Daran arbeiten wir fortwährend, wir machen Fortbildungen und nehmen an Supervision und Fachkollegialer Beratung usw. teil. Vor allem aber gehen wir offen und ehrlich miteinander um, machen uns gegenseitig aufmerksam und geben einander Rückmeldung über unser Verhalten.

SchrittWeise, so geht’s!

Unsere Kompetenzen

Wir arbeiten lösungsorientiert und auf der Basis der Systhemik.
Unsere Fach- und Menschenkenntnisse aus der Sozialpädagogik, Psychologie und Rechtswissenschaft bringen wir mit ein.
Wir sind Teil eines am Menschen interessierten Netzwerkes.

SchrittWeise, so geht’s!



Was uns bewegt - SchrittWeise

Wir haben es zu unserer Aufgabe gemacht zu verbinden, Brücken zu bauen zwischen Menschen, zwischen Unternehmen und Menschen, zwischen Organisationen und Gesellschaftsbereichen. Wir wollen Impulse setzen für den Einzelnen und die Gemeinschaft. Wir unterstützen Menschen ihren Weg zu finden und begleiten sie dabei, indem wir sie ermutigen ihre innere Kraft, von der sie bewegt werden, zu entdecken, zu entfalten und zum Wirken zu bringen. Was uns bewegt, ist die Gewissheit der Verbundenheit und das Bewusstsein, Sinn stiftend wirken zu können
SchrittWeise, so geht’s!

Von der Ich- Wahrnehmung zum Wir-Bewusstsein

„Aus tiefster Seele“…, das sagen wir, wenn wir etwas grundehrlich meinen, aus ganzem Herzen, mit all unseren Sinnen. Das sind wir selbst, wenn wir so etwas sagen, denn es entspringt unserem Selbst.
Dieses Selbst ist unsere  ureigene Quelle, aus der wir immer schöpfen können. Sie kann verschüttet sein, versperrt, wenn wir uns Druck ausgesetzt fühlen, den Wünschen Anderer folgen oder uns von Ängsten beherrschen lassen. Das kennen wir Alle, dieses Gefühl, nicht wir selbst zu sein, fremd bestimmt oder fern gesteuert.

Und: wir können den Zugang zu unserer Quelle, zu unserem Potential, unserer eigenen Kraft also, wieder finden, wenngleich das sehr mühsam sein kann und manchmal auch sehr schmerzlich.
Und: wir haben das Recht darauf, wir haben das Recht, aus unserer Quelle zu schöpfen und mit unserem Potential unser Leben zu gestalten. Jeder hat dieses Recht!
Und: wenn Jeder sein Potential einsetzt und wirken lässt, haben Alle etwas davon! Immer wieder zeigt es sich, was wir bewegen können, wenn wir – aus tiefster Seele - unsere Kraft gemeinsam für etwas einsetzen, im Großen und im Kleinen.

Ob es sich um eine soziale Initiative, eine Firmengründung, eine Produktentwicklung oder auch um eine Grenzöffnung handelt, es ist mehr als „gemeinsam sind wir stark“. Es beginnt mit dem Verständnis für unser Selbst und dem Wissen, dass dort unsere Schöpferkraft liegt. Daraus entsteht die Gewissheit „ich kann das, weil ich das bin“. Diese Kraft ist unser Eigenes, niemand kann sie uns nehmen (muss ja auch nicht, da Jeder sie hat). Wie es weiter gehen kann, ist eigentlich selbst erklärend, oder? Es ist das Prinzip von Mikrokosmos und Makrokosmos, nur dass wir die Möglichkeit und damit die Wahl haben, geschehen zu lassen oder bewusst mitzugestalten. Unser Leben und damit auch unser aller Leben, jetzt und in der Zukunft.
SchrittWeise, so geht’s!

„Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern“.

Afrikanisches Sprichwort

Seelenverständnis - SchrittWeise

Oft sind es gerade die Schwierigkeiten, die wir haben, oder wir sehen uns Vorwürfen ausgesetzt, so dass wir an fangen, uns zu fragen, was das alles mit uns zu tun hat, das stimmt doch  nicht, wir sind doch ganz anders…? Natürlich kennen wir das Prinzip von Eigen-und Fremdwahrnehmung, ein wirklich befriedigendes Erklärungsmodell ist es allerdings nicht. Wenn wir weiter fragen, wie wir sind, wer wir sind, fallen uns all die Aussagen ein, die Andere über uns treffen und getroffen haben. Vielleicht formulieren wir jetzt die Frage: „Und, wer bin ich denn eigentlich?“ Und plötzlich wird die Sehnsucht groß, es heraus zu finden… Der Zeitpunkt ist gekommen, der erste Schritt zu uns selbst, zu unserem Selbst, ist getan.

Nur, was ist das, das Selbst? Worauf richtet sich unsere Sehnsucht? Bisher schien das Ziel unserer Sehnsucht doch immer darin zu liegen, die oder den richtigen Partner/in zu finden, sich im Beruf zu verwirklichen… Nun, es geht also um Selbstverwirklichung, um uns selbst eben. Und unser Selbst ist es, wonach wir uns sehnen, das möchten wir finden!

Es kann ein langer Weg sein, bis wir den Zugang zu unserem Innern, zu dem, was uns ausmacht, finden. Und es lohnt sich, denn er  führt uns zu der Erkenntnis, wer und was wir sind! Wir verstehen plötzlich, dass wir mehr sind als eine Summe von Fähigkeiten und äußerlichen Merkmalen. Und das Gute dabei ist, dass wir in dem Maße, in dem wir uns erkennen und verstehen, auch Andere verstehen können und auch ihre Einzigartigkeit akzeptieren können.
Mit unserem Verständnis wächst die Erkenntnis einer wahren Verbundenheit, die Verbundenheit der Seelen. Sie ist das Wir. Machen wir uns also auf den Weg.
SchrittWeise, so geht’s!

„Blicke werden tiefer
herzlich

Worte wärmer
wesensnah
Seele finden
Wahrheit Größe
rühren
ans Unendliche

Hans-Christoph Neuert

Seele

Darunter verstehen wir die Qualität unseres eigenen Wesens verbunden mit dem Universellen, die Verbindung zwischen dem individuellen Selbst und dem höheren Selbst, das losgelöst ist vom persönlichen, vom personalen.

Im Übrigen:

„Alles Gescheite ist schon mal gedacht, man muss nur versuchen, es neu zu denken.“ (Faust I)

Johann Wolfgang von Goethe

Ich-Wahrnehmung

„Je besser ich mich selbst wahrnehme, je mehr ich um meine eigenen Verletzungen weiß, auch um die wohlbehüteten, verschütteten, desto besser kann ich in Beziehung gehen. Je entwickelter mein Ich-Bewusstsein, desto eher erkenne ich die Möglichkeit der Übertragung und Gegenübertragung innerhalb von Beziehungen – und meinen Anteil daran.“

Wir-Bewusstsein

„Wenn Jeder sein Potential, seine innere Kraft, einsetzt und wirken lässt, haben Alle etwas davon! Immer wieder zeigt es sich, was wir bewegen können, wenn wir – aus tiefster Seele – unsere Kraft gemeinsam für etwas einsetzen, im Großen und im Kleinen. Es ist mehr als: gemeinsam sind wir stark, es ist das Wissen um unsere eigene Schöpferkraft, die Gewissheit der Verbundenheit und schließlich das Bewusstsein, Sinn stiftend wirken zu können.“

Seelentiefe

„Oft sind es gerade die Schwierigkeiten, die wir haben, oder wir sehen uns Vorwürfen ausgesetzt, so dass wir anfangen, uns zu fragen, was dass alles mit uns zu tun hat, das stimmt doch alles nicht, wir sind doch ganz anders…? Vielleicht formulieren wir jetzt die Frage: wer bin ich denn eigentlich? Und plötzlich wird die Sehnsucht groß, es herauszufinden. Der Zeitpunkt ist gekommen, der erste Schritt zu uns selbst, zu unserem Selbst, ist getan. Es kann ein langer Weg sein, bis wir den Zugang zu unserem Innern, zu dem, was uns ausmacht, finden. Und es lohnt sich, denn er führt uns zu der Erkenntnis, wer und was wir sind! Wir verstehen plötzlich, dass wir mehr sind als eine Summe von Fähigkeiten und äußerlichen Merkmalen. Und das Gute dabei ist, das wir in dem Maße, in dem wir uns erkennen und verstehen, auch Andere verstehen und auch ihre Einzigartigkeit akzeptieren können.

Mit unserem Verständnis wächst die Erkenntnis einer wahren Verbundenheit, die Verbundenheit der Seelen. Sie ist das Wir. Machen wir uns also auf den Weg.“

Sinnstiftung

„Wir haben es uns zu unserer Aufgabe gemacht zu verbinden, Brücken zu bauen zwischen Menschen, zwischen Unternehmen und Menschen, zwischen Organisationen und Gesellschaftsbereichen.

Wir wollen Impulse setzen für den Einzelnen und die Gemeinschaft.

Wir unterstützen Menschen ihren Weg zu finden und begleiten sie dabei, indem wir sie ermutigen, ihre innere Kraft, von der sie bewegt, zu entdecken, zu entfalten und Sinn stiftend wirken zu lassen.“

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